Leben in Vielfalt, Leben in Gemein­schaft,
Leben mit Assistenz

Die Wohngemeinschaften haben gegenüber einer klassischen Pflegeheimunterbringung den großen Vorteil, dass die Bewohner*innen ihren Alltag wie bisher weiterführen können.

Lebensqualität in der Senioren-Wohngemeinschaft

Bei uns finden Senior*innen Geborgenheit in der Gemeinschaft, aber auch Privatheit in ihren eigenen Räumlichkeiten. Die eigens für die WGs erbauten Häuser bieten jeden Komfort, den man im Alter benötigt.

Ein multiprofessionelles Netzwerk, bestehend aus Pflegekräften, Ärzten und Therapeuten, garantiert ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit.

Unsere Beschäftigungsassistent*innen, die nicht in die Pflege eingebunden sind, laden täglich zu spannenden, unterhaltenden und fördernden Freizeitaktivitäten ein.

Betreuungskonzept

Unser Versorgungskonzept ist darauf ausgerichtet, dass den Bewohner*innen Sicherheit und Geborgenheit vermittelt werden und die Abläufe innerhalb der WG auf die individuellen Vorlieben der Bewohner*innen ausgerichtet sind. Das setzt nicht nur eine besondere fachliche und persönliche Eignung des Personals sondern auch eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Angehörigen voraus.

Ziel ist es, in unseren WGs typische familienähnliche Lebens- und Wohnstrukturen zu schaffen – bei so viel Selbstbestimmung der Bewohner*innen wie möglich und so viel Pflege und Betreuung wie nötig.

Permanent gut betreut

Diplomierte und spezialisierte Mitarbeiter­*innen stehen in unseren Wohn­gemein­schaften 24 Stunden am Tag zur Verfügung.

Ein enger Personalschlüssel (1:5) sorgt dafür, dass die Betreuer*innen den einzelnen Menschen im Blick haben, Veränderungen und Entwicklungen bei den Bewohner*innen erkennen und umgehend reagieren können. Auch Unsicherheit der Bewohner*innen können so schnell aufgefangen werden.

Grenzen gibt es in den ambulant betreuten Senioren­wohn­gemein­schaften nicht: Wir nehmen Bewohner*innen jeder Pflegestufe auf und gewährleisten eine medizinische Rundum­versorgung bei freier Arztwahl und demenz­spezifischer Betreuung durch einen Neurologen.

Die persönliche Bezugspflege, insbesondere der geduldige und verständnisvolle Umgang mit den Bewohner*innen, steht im Mittel­punkt des Betreuungs­­konzeptes. Zu einem erfüllten Lebens­abend gehört darüber hinaus für uns aber auch ein angstfreier Blick auf das Lebensende.

Wer möchte, kann bis zur letzten Minute seines Lebens in der vertrauten Umgebung bleiben: Denn in jeder WG steht zudem eine speziell ausgebildete Palliativ­fachkraft zur Verfügung, die auch auf die speziellen Wünsche von sterbens­kranken Bewohner*innen eingeht. Darüber hinaus werden alle Wohn­gemein­schaften von einem Palliativ­mediziner betreut. Ganz gleich, in welchem Stadium der Erkrankung sich die Bewohner*innen befinden: Sie müssen nicht ausziehen. Gemäß dem Motto: „Leben in Vielfalt, Leben in Gemeinschaft, Leben mit Assistenz“ – bis zum Schluss.

Wissenswertes

Das Konzept der Senioren-Wohngemeinschaften stammt bereits aus den 1970er Jahren und wurde in Berlin entwickelt. Im Jahr 2005 entschieden mein Team und ich, diese äußerst erfolgreiche Idee nach Nordrhein-Westfalen zu bringen.

Mittlerweile gibt es in Werne sechs Gruppen, zwei in Lünen-Brambauer und zwei in Ascheberg-Herbern (mit jeweils sechs Plätzen). Den Anfang machte im Sommer 2008 die Eröffnung von zwei ambulant betreuten Senioren-WGs im „Juffernkamp“ in Werne: eine Premiere nicht nur im Kreis Unna, sondern im gesamten Bereich Westfalen-Lippe. Zugleich bedeutete dies den Auftakt zu einer Wohnidee, die sofort auf großes Interesse und viel Zuspruch stieß.

So kamen nur zwei Jahre später die beiden nächsten Wohngruppen im „Brinkhof“ in Werne hinzu und im Jahr 2011 dann die WG „HerbstZeit“ in Werne-Stockum. Im Mai 2013 eröffneten die beiden WGs „Felix“ im Herzen Lünen-Brambauers. Zuletzt eröffnet wurden im Dezember 2017 zwei Wohnungsgruppen mit je sechs Personen in Ascheberg-Herbern.

Zum Konzept unserer WGs gehört es, alltagsnahe Strukturen zu schaffen, einen Stadtteil-/Umfeldbezug herzustellen, die Versorgungssicherheit und das Wohlbefinden der Bewohner*innen zu gewährleisten, ihre Selbstbestimmung und Selbstständigkeit so gut es geht zu erhalten und die Angehörigen in die Arbeit und das Leben in der WG mit einzubeziehen.

Im Idealfall werden dadurch folgende Ziele erreicht:

  • Vermeidung von Heimunterbringung
  • höhere Lebensqualität der Bewohner
  • Erhalt motorischer und kognitiver Ressourcen
  • Vermeidung von Rückzug, Apathie und Depressionen
  • Vermeidung nicht-angemessener Psychopharmakagaben
  • Vermeidung von Burn-Out-Syndromen beim Pflegepersonal
  • Vermeidung von Überforderung von pflegenden Angehörigen

Um den Bereich der Haushaltsführung kümmern sich speziell zwei Vollzeit-Hauswirtschaftskräfte. Auf jeder Etage wird gekocht und die Bewohner können sich ihr Wunschessen auswählen oder selbst leichte hauswirtschaftliche Tätigkeiten übernehmen.

Das sorgt nicht nur für Beschäftigung, sondern gibt den Bewohnern das Gefühl, die an sie gestellten Aufgaben erfüllen zu können – also gebraucht zu werden. Diese Emotionen sind besonders wichtig, weil sie zu den Grundlagen des menschlichen Wohlbefindens zählen. Insbesondere an Demenz erkrankte Menschen sollten in ihrem Leben noch so viel wie möglich für sich selbst und auch für andere tun, ihren Tagesablauf selbst bestimmen und am Alltagsgeschehen teilnehmen.

Ansichten unserer Senioren-WGs:

Ihre Ansprechpartner

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Dann melden Sie sich bei uns für ein ausführliches Beratungsgespräch und eine Besichtigung!

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Daniel Weigert

Einrichtungs- und Pflegedienstleistung

Daniel Biermann

Kaufmann im Gesundheitswesen